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Fähren nach Großbritannien

Die Fähre nach England und Schottland braucht über den Ärmelkanal ein bis zwei Stunden, über die Nordsee eine ganze Nacht.

Die Irish-Ferries-Fähre „Isle of Inishmore“ auf dem Ärmelkanal

Fährverbindungen

Reederei, Dauer, Frequenz und Ab-Preis je Verbindung.

Inhaltsverzeichnis

Der Ärmelkanal: kurze Wege, dichter Takt

Am schnellsten geht die Fähre nach England über die Straße von Dover. Auf Calais - Dover fahren DFDS, P&O Ferries und Irish Ferries zusammen bis zu 31 Mal am Tag, die Überfahrt dauert rund eine Stunde und 45 Minuten. Wer eine Abfahrt verpasst, wartet selten lange auf die nächste. Ruhiger geht es auf Dünkirchen - Dover zu: DFDS setzt hier bis zu zehnmal täglich in zwei Stunden über, und der Hafen liegt für Reisende aus Belgien und den Niederlanden näher als Calais.

Weiter westlich zielen die Kanalrouten nicht mehr auf Kent, sondern auf die englische Südküste. Dieppe - Newhaven bedient DFDS mit bis zu drei Abfahrten täglich in vier bis sechs Stunden, Portsmouth - Caen gehört Brittany Ferries, ebenfalls bis zu dreimal am Tag in sechs Stunden. Für Devon, Cornwall und Wales sparen diese Häfen die Fahrt um London herum.

Über die Nordsee: eine Nacht an Bord

Aus den Niederlanden ist der Seeweg länger, nutzt dafür die Nacht. Amsterdam - Newcastle fährt DFDS täglich; für die Überfahrt planst du rund 16 Stunden 45 Minuten ein, mit Abfahrt am Nachmittag und Ankunft am nächsten Vormittag. Nach Nordengland und Schottland ist das die kürzeste Restfahrt an Land. Hoek van Holland - Harwich braucht mit Stena Line sieben Stunden bei bis zu 13 Abfahrten pro Woche und setzt dich östlich von London ab. Rotterdam - Hull bedient P&O Ferries zweimal täglich in elf bis zwölfeinhalb Stunden; Hull liegt günstig für York, die Pennines und die Weiterfahrt Richtung Edinburgh.

Irland, Nordirland und die schottischen Inseln

Aus Wales ist Irland nah. Holyhead - Dublin bedienen Irish Ferries und Stena Line täglich bis zu acht Mal in dreieinhalb Stunden; dieselbe Zeit braucht Stena Line auf Fishguard - Rosslare, dort bis zu 13-mal in der Woche. Nach Nordirland setzt Stena Line von Cairnryan in Südwestschottland in gut zwei Stunden nach Belfast über, aus Liverpool dauert die Überfahrt über Nacht acht Stunden. Innerhalb Großbritanniens erschließen Fähren die Inselgruppen im Norden: Caledonian MacBrayne fährt von Ullapool in knapp drei Stunden nach Stornoway auf Lewis and Harris, Northlink von Aberdeen in zwölfeinhalb bis vierzehneinhalb Stunden nach Lerwick auf den Shetlands.

Fahrzeug, Kabine und der Tunnel als Alternative

Die Fähren nehmen Pkw, Wohnmobile, Transporter, Kleinbusse, Motorräder und Fahrräder mit. Auf den Kanalrouten steht das Fahrzeug gut eine Stunde unbeaufsichtigt auf dem Autodeck, auf den Nachtfähren die ganze Nacht: Wertsachen und Reiseunterlagen gehören mit nach oben. Für Newcastle, Hull und Harwich buchst du eine Kabine dazu, üblich sind Innen- und Außenkabinen für zwei bis vier Personen. Wer schon eine lange Anfahrt hinter sich hat, gewinnt so eine Übernachtung, statt sie zu verlieren.

Ohne Schiff geht es durch den Kanaltunnel: Der Eurotunnel-Autozug verlädt Fahrzeuge samt Insassen und braucht zwischen Calais und Folkestone rund 30 Minuten, bis zu 51 Mal am Tag. Das ist die schnellste Variante über den Kanal, aber die nüchternste: kein Deck, kein Restaurant. Auf allen Verbindungen steigen die Tarife mit der Auslastung, in den Sommerferien und um die Feiertage lohnt frühes Buchen.

Routenkarte Großbritannien

  • Stena Line
  • Brittany Ferries
  • DFDS
  • P&O Ferries
  • Irish Ferries
  • Wightlink
  • Red Funnel
  • Eurotunnel
  • Pentland Ferries
  • Steam Packet
  • Isles Of Scilly Travel
  • Hovertravel
  • Northlink Ferries
  • Caledonian MacBrayne

Fährrouten Großbritannien

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